Details zur Rallye

Eines der letzten automobilen Abenteuer dieser Welt, die Old- und Youngtimerrallye vom Allgäu in den Orient startet am 30. April 2012 zum siebten Mal in Oberstaufen. Sie ist auch 2012 die Low Budget Rallye für Leute, die das kalkulierbare Abenteuer suchen. Sie ist eine preiswerte Alternative für gute Menschen, die ein wenig positiv verrückt sind und starke Teams.   Das Ziel der Allgäu-Orient-Rallye 2012 wird in Azerbajian (deutsch Aserbaidschan) sein. Und zwar direkt am Kaspischen Meer in der Hauptstadt Baku. Die Streckenführung: Start in Oberstaufen im Allgäu. Dann weiter über Immenstadt, Hindelang nach Istanbul. Dort über den Bosporus und dann entlang der Schwarzmeerküste bis nach Trapzon. Von dort aus geht es nach Anatolien bis an den Fuß des 5165 Meter hohen Ciyaye Agiri, (BergAgir) oder bei uns bekannten Berg Ararat, wo einst Noah seinen Bootsanlegeplatz hatte. Nach einer Sonderprüfung in Kars geht es wieder hoch Richtung Schwarzes Meer. Danach Georgien bis nach Tiflis, dem „Paris des Kaukasus“. Jetzt kommt das Zielland Azerbaijan. Dort haben wir eine kleine „Partnerstadt“ Kürdemir Rayonu gefunden. Der letzte Rallyetag führt dann zum Kaspischen Meer. Azerbaijans Hauptstadt Baku. Hier wird das Ziel der Allgäu-Orient-Rallye 2012 sein Die Allgäu-Orient-Rallye soll Spaß und Freude bringen. Sie dient aber vor allem der Volkerverständigung, zum Kontakt mit anderen Kulturen und am Schluss bleibt sogar noch was für einen guten Zweck. Die Allgäu-Orient beschert den Teilnehmerinnen und Teilnehmer wirklich eines der letzten automobilen Abenteuer dieser Welt.


Spielregeln (Auszug, vollständige Regeln auf http://www.allgaeu-orient.de/gamerules.php?lan=de) Die Spielregeln sind recht einfach, aber hart und nichts für Weicheier und Leute, die Pauschaltourismus mit „alles ist geregelt“ suchen:



  • Nur Autos die mindestens 20 Jahre alt sind oder Fahrzeuge, die definitiv nicht mehr als 1111,11 Euro wert sind, werden zu der Rallye zugelassen.

  • Ein Rallyeteam besteht aus 6 Personen und 3 Autos.

  • Die Streckenwahl liegt bei jedem Team selbst. Grundsätzlich gilt freie Streckenwahl.

  • Autobahnen und Mautstraßen, sowie Navigationssysteme sind tabu.

  • Das Maximalbudget für die Übernachtung pro Person und Nacht liegt im Rallyeschnitt bei 11,11 Euro. Mitgebrachte Zelte können natürlich benützt werden

  • Die Rallye soll kein Rennen sein, sondern eine Veranstaltung nach den Regeln der Straßenverkehrsordnungen der jeweiligen Länder (Ausnahme Sonderprüfungen). Der Spaß und Völkerverständigung sowie humanitäre Zwecke stehen im Vordergrund.

  • Nicht unbedingt alle Fahrzeuge müssen am Zielort ankommen. Wichtig ist, aber, dass das gesamte Team gemeinsam mit mindestens einem der gestarteten Fahrzeuge ankommt und über die Ziellinie fährt!

  • Es werden Aufgaben in den durchreisten Ländern zu erledigen sein

  • Es wird Sonderprüfungen geben

  • Bestimmte Etappenorte müssen zur Erfüllung von Sonderprüfungen angefahren werden. Dies ist alles im Roadbook geregelt !

  • Täglich dürfen im Schnitt nicht mehr als 666 Kilometer zurückgelegt werden. 555 Km sollten es aber wegen der Länge der Strecke schon sein

  • Die Fahrzeuge bleiben für einen guten Zweck im Zielland

  • Kosten wie Rückflug, Benzin, Verpflegung etc. tragen die Teams selbst.

  • Jeder Teilnehmer fährt auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.

  • Der Veranstalter haftet in keinem Fall.